Am Donnerstag, den 12. März, beteiligten sich zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Lehenbachschule in Winterbach an der diesjährigen Kreisputzete. Für die gesamte Schulgemeinschaft stand ein Ziel im Mittelpunkt: gemeinsam die Umwelt sauberer zu machen und Verantwortung für die eigene Umgebung zu übernehmen. Ausgestattet mit Handschuhen, Müllsäcken, Eimern, Warnwesten und Greifzangen machten sich die Klassen am Vormittag auf den Weg in verschiedene Gebiete. Ob entlang von Wegen, auf Grünflächen oder an Straßenrändern – überall wurde fleißig gesammelt. Dabei kam einiges zusammen: Verpackungsmüll, Flaschen und sogar größere Gegenstände wurden entdeckt.
Neben dem praktischen Einsatz stand auch der pädagogische Gedanke im Vordergrund. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren hautnah, wie wichtig ein bewusster Umgang mit der Natur ist. Viele zeigten sich überrascht darüber, wie viel Müll achtlos weggeworfen wird. Die Aktion bot somit nicht nur Gelegenheit zum Anpacken, sondern auch zum Nachdenken. Lehrkräfte und pädagogisches Personal begleiteten die Gruppen und sorgten für einen reibungslosen Ablauf.
Am Ende des Tages konnte die Lehenbachschule auf eine gelungene Aktion zurückblicken: Viele gefüllte Müllsäcke, ein saubereres Umfeld und vor allem das gute Gefühl, gemeinsam etwas Sinnvolles getan zu haben.

Am Dienstag, den 10. März, erlebten die Grundschulklassen sowie einige Klassen der Sekundarstufe ein ganz besonderes musikalisches Ereignis: Das Landeslehrerorchester war zu Gast an der Schule und sorgte für einen abwechslungsreichen und mitreißenden Vormittag. Bereits im Vorfeld hatten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv auf diesen Tag vorbereitet. Im Unterricht wurden verschiedene musikalische Beiträge eingeübt, die sie schließlich beim Besuch des Orchesters präsentieren durften. Mit großer Freude und spürbarem Engagement zeigten die Klassen, was sie gelernt hatten, und wurden dabei vom Orchester begleitet.
Die vorbereiteten Beiträge der Klassen bildeten dabei ein besonderes Highlight. Stolz führten die Kinder ihre eingeübten Stücke vor und erlebten, wie es ist, gemeinsam mit einem großen Orchester zu musizieren. Diese Erfahrung machte den Vormittag für viele zu etwas ganz Besonderem.
Neben der musikalischen Darbietung erhielten die Schülerinnen und Schüler auch spannende Einblicke in die Welt der Instrumente und das Zusammenspiel in einem Orchester.
Insgesamt war der Besuch des Landeslehrerorchesters ein voller Erfolg. Die Kombination aus intensiver Vorbereitung, aktiver Beteiligung und professioneller musikalischer Begleitung machte den Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Die Lehenbachschule nahm an der Juniorwahl zur Landtagswahl statt. Über die Wahlergebnisse hatten wir schon berichtet. Insgesamt 10 Schülerinnen und Schüler der neunten Klasse hatten die Wahl als Wahlhelfer und Wahlvorstand vorbereitet und durchgeführt. Auch hielten sie in den anderen Klassen Unterricht zu den Themen Wahlgrundsätze und Wahlablauf im Wahllokal. Bei der Evaluation des Projektes gab es spannende Ergebnisse. So wurde die Juniorwahl mit 4,38 von 5 möglichen Punkten als sinnvolles Projekt zur Demokratiebildung junger Menschen eingeschätzt. Der Ablauf der Wahl am Wahltag wurde von über 100% als sehr gut eingeschätzt. Kritischer – mit 3,88 von 5 möglichen Punkten – wurde eingeschätzt, ob sich die Schülerinnen und Schüler aufgrund der Juniorwahl verstärkt mit politischen Fragestellungen beschäftigen. Auch die Aktivität der „wahlberechtigten“ Jugendlichen schätzten sie sehr differenziert ein, wie das nachfolgende Diagramm deutlich macht:

Das Fazit der beteiligten Lehrkräfte und der Schulleitung zur Juniorwahl ist eindeutig. Die Juniorwahl ist ein wertvoller Baustein zur Demokratiebildung junger Menschen. Die Demokratiebildung insgesamt bleibt eine große Heraufforderung für die Schulgemeinschaft und erfordert einen langen Atem.
Am 27. Februar fanden an der Lehenbachschule GMS Winterbach die Juniorwahl zur Landtagswahl 2026 statt.
Von 173 wahlberechtigten Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 10 gaben 143 ihre Stimme ab.
Der Ablauf im Wahllokal war sehr gut organisiert und entsprach von der Wahlbenachrichtigung bis zur verplombten Wahlurne nahezu den Abläufen in den realen Wahllokalen.
Und hier die Ergebnisse der Lehenbachschule:

Diese Ergebnisse legen auf jeden Fall den Schluss nahe, dass die Jugendlichen die Wahl sehr ernst nahmen und bewusst agierten. Insbesondere konnten die jungen Menschen auch gut zwischen Erst- und Zweitstimme unterschieden. Die Erststimme war eine echte Persönlichkeitswahl. Natürlich betrachten die Lehrkräfte und die Schulleitung den hohen Stimmenanteil der AfD kritisch. Doch gilt es auch das Ergebnis einer freien und geheimen Wahl zu akzeptieren.
Die Juniorwahl ist also wirklich eine tolle Methode um demokratische Abläufe zu erproben und die Jugendlichen für politische Themen zu sensibilisieren. So ist die Juniorwahl ein wichtiger Bestandteil der Demokratiebildung an der Lehenbachschule. Die Demokratiebildung wird auch künftig an der Lehenbachschule eine besonders hervorgehobene Bedeutung haben.
Erneut hatten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9, die im nächsten Jahr den Realschulabschluss anstreben, die Möglichkeit, noch ein Vertiefungspraktikum zu absolvieren.
Die Jugendlichen erkundeten die verschiedensten Berufe in Handel, Handwerk, Dienstleistung, Industrie und öffentlichem Dienst. Die Unterstützung durch die Betriebe und Einrichtungen war wieder toll. Die Praktikanten wurden meist intensiv betreut, konnten oft aktiv mitarbeiten und erhielten so sehr gute Einblicke in die Erkundungsberufe. Aber natürlich lief es auch nicht immer „rund“. Sich in schwierigen Situationen zu behaupten, Probleme anzupacken und sich „durchzubeißen“, sind bei Berufspraktika auch wichtige Lernfelder für die jungen Menschen. Aber auch für die Lehrkräfte war es sehr interessant, die Schülerinnen und Schüler außerhalb der Schule zu erleben. Die Rückmeldungen der Betriebe waren fast ausschließlich sehr positiv.
Etwas kritisch war, dass einzelne Jugendliche bei der Suche nach einem passenden Praktikumsplatz Probleme hatten. Sie starteten zu spät mit der Suche, hatte unrealistische Anforderungen und nahmen teils auch keine Hilfe an. In der Folge bleiben dann nur kurzfristig organisierte „Notpraktika“. Bei der Evaluation gab es dann auch einige kritische Anmerkungen, denn diese „Notpraktika“ waren teils nicht so gewinnbringend und hilfreich. Diese Problematik konnten sie jedoch im Anschluss an das Praktikum gut reflektieren.
Der 2. März 2026 stand für Stufe 2 unter einem brasilianischen Thema. Jede Klasse hatte die Möglichkeit, eine Doppelstunde an einem Schnuppertraining des Tanzkampfes Capoeira teilzunehmen.
Die Trainer Estacio und Manu von der Kampfsportschule Abadá-Capoeira erklärten uns nicht nur die Entstehungsgeschichte des Sports, sondern ließen uns viele praktische Übungen machen. Nach anfänglichen Aufwärmübungen wurden schnell akrobatische Abläufe eingeübt. Mit viel Körperbeherrschung und Spaß setzten die Kinder die Übungen toll um. Wir durften die typischen Capoeira-Instrumente kennenlernen und gemeinsam im Rhythmus trainieren.
Auch die Spracherfahrung kam bei diesem Besuch nicht zu kurz. Estacio hat seine Übungen stets in brasilianischem Portugiesisch erklärt und Manu half uns bei der Übersetzung. Am Ende konnten die Kinder sogar in dieser noch fremden Sprache zählen.
Ein großes Dankeschön geht an die Stiftung Funke, die uns dieses tolle Erlebnis ohne weitere Kosten für die Schüler ermöglichte.



Wie geht es nach der Schule weiter? Eine schwierige Frage für viele Jugendliche. Die Lehenbachschule bietet daher vielfältige Aktionen zur Berufsorientierung an. Ein Highlight war dabei wieder die Berufsinformationswoche. Herr Luckert, der die Berufsorientierung seit vielen Jahren koordiniert, stellte erneut ein tolles Programm zusammen.
Fünf Tage lang gab es viele Informationen über die beteiligten Firmen und die vorgestellten Ausbildungsberufe. Dabei handelte es sich um echte „Insiderinformationen“ aus der Praxis: Es berichteten Ausbildungsleiter und Auszubildende über alle Fragen rund um die Ausbildung. Insbesondere die Auszubildenden beeindruckten die Jugendlichen mit ihrer Begeisterung für ihren Beruf und ihre Firma. Und die Ausbildungsleiter gaben so manchen wichtigen Tipp für die Bewerbung und das Vorstellungsgespräch.
Wieder berichtete auch eine ehemalige Schülerin über weiterführende Schulen und das FSJ. Toll war, dass es ihr gut gelang, die großen Herausforderungen und die hohen Ansprüche ihrer neuen Schulen aufzuzeigen, aber auch Mut zu machen: „Das ist machbar. Man muss sich aber richtig ‚reinhängen‘.“
So fällt das Fazit des Schulleiters Ulrich Mittnacht positiv aus: „Die Berufsinformationswoche ist eine tolle Möglichkeit für unsere Schülerinnen und Schüler, sich vor Ort aus erster Hand zu informieren. Ich bin dankbar, dass wir dank des großen Engagements der vielen Firmen, Einrichtungen und Ehemaligen so viele Informationsveranstaltungen anbieten konnten und es gelang, eine so große Bandbreite von Berufen, Firmen und Schulen vorzustellen.“
Nach den Praktika für die Klassen 8 und 9 Anfang März steht der Besuch der Messe Fokus Beruf in Schorndorf an. Weitere Praktika und Aktionen zur Berufsorientierung folgen dann noch im Laufe des Schuljahres.
Am Mittwoch, den 11.02.2026, verwandelten sich die Ballspielhalle und die Salierhalle in stimmungsvolle Fußballarenen. Die SMV der Lehenbachschule hatte zum Turnier eingeladen – und zahlreiche Schülerinnen und Schüler sorgten mit lautstarker Unterstützung für echte Wettkampfatmosphäre.
Die Klassenstufen 5 bis 7 spielten in der Ballspielhalle. Im Rahmen der Projektprüfung „Zeig, was du kannst“ wurde das Turnier eigenständig von Schülerinnen und Schülern geplant und durchgeführt. Parallel dazu traten die Klassenstufen 8 und 9 in der Salierhalle gegeneinander an und zeigten Teamgeist und Fairness.
Ein besonderes Highlight war das Abschlussspiel des Siegerteams gegen die Lehrermannschaft, das noch einmal für viele lachende Gesichter sorgte. Für die Verpflegung sorgte die SMV.
Das Turnier kam sehr gut an und bescherte der Schulgemeinschaft einen rundum gelungenen, freudigen Nachmittag. (Text von M. Ouzounidou-Höfer)

Einen ganz besonderen Schultag erlebten die dritten Klassen bei ihrem Ausflug ins Phoenix Theater nach Schorndorf. Schon die gemeinsame Wanderung dorthin war für die Kinder etwas ganz Besonderes.
Im Phoenix Theater verfolgten die Schülerinnen und Schüler aufmerksam und begeistert dem Figurentheater. Mit viel Schauspielkunst, Musik und eindrucksvollen Bühnenbildern gelang es den Darstellerinnen und Darstellern, die Kinder in die Geschichte hineinzuziehen. Es wurde gelacht, gestaunt und mitgefiebert.
Der Ausflug bot den Kindern die Möglichkeit, einen Einblick in die Welt der Schauspielerei zu erhalten. Viele Schülerinnen und Schüler zeigten sich beeindruckt von der Nähe zur Bühne und der direkten Ansprache durch die Schauspielerinnen und Schauspieler.
Der Theaterbesuch war für alle Beteiligten ein tolles Erlebnis und wird den Kindern sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.

Die Lehenbachschule Winterbach ist seit 2014 Gemeinschaftsschule mit Primar- und Sekundarstufe 1 (Klasse 1 – 10), nahe dem Ortskern von Winterbach und der S-Bahn gelegen.
Wir sind eine vielseitige, spannende, offene und entwicklungsfreudige Gemeinschaftsschule. Überzeugen Sie sich selbst beim Stöbern auf unserer Homepage mit vielen Informationen zur Gemeinschaftsschule im Allgemeinen und der Lehenbachschule im Besonderen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim „Blättern“!
Und sollten Sie noch Fragen oder Anregungen haben – wir sind auch eine kontaktfreudige Gemeinschaftsschule und freuen uns über Ihre Mail oder Ihren Anruf.
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